Tourdaten

RouteGes

Strecke: 1390 km

Dauer in Bewegung 93:38 Stunden

Anstieg gesamt 6065 m

Durchschnitt in Bewegung 14,8 km/h

 

Das Höhenprofil

ProfilGes

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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Erfahrungen

Schülerin E

Worauf bin ich besonders stolz? 

Ich besonders stolz darauf, dass wir den gesamten Elberadweg als Gruppe gemeistert haben und niemand abgebrochen hat.

Was weiß ich jetzt über mich was ich vorher nicht wusste?

•Dass ich jemals so viele Kilometer fahren kann und dann noch mit dem Fahrrad und mit so viel Gepäck.
•Dass ich jemals so selbständig sein kann
•Dass ich so viel Verantwortung übernehmen kann

Wie hat sich dein Umgang in schwierigen Situationen verändert?

•Die ersten 4 Tage waren echt anstrengend zur Quelle wegen der Steigungen; aber wir haben uns alle immer gegenseitig motiviert, dass wir das als Gruppe geschafft haben.
•Als ich nicht mehr konnte, waren alle für mich da und haben mir geholfen.
Was hat mir die Herausforderung gebracht?

•Dass ich jetzt besser mit dem Geld umgehen kann und auch meine Sachen jetzt selber waschen kann (mit der Hand)
•Ich hab auch nette neue Leute kennengelernt und bin echt froh, dass ich manche von ihnen jetzt kenne!!
Und dass wir alle sehr schöne 3 Wochen hatten und ich werde das alles sehr vermissen!

Was kann ich jetzt was ich vorher nicht konnte?

•Dass ich besser mit dem Geld umgehe.
•Ich bin selbstständiger geworden.

Schüler A

Worauf in ich besonders stolz ?

  • Dass ich die ersten 4 Tage gut überstanden habe.
  • Dass ich am Ende noch so viel Essensgeld hatte.
  • Dass ich mich getraut habe los zur fahren.

Was weiß ich jetzt über mich, was ich vorher nicht wusste?

  • Dass ich es gut finde, wenn ich nicht so auf das Geld schauen muss.
  • Dass ich, wenn ich es will, sehr ausdauernd bin.

Wie hat sich dein Umgang mit schwierigen Situationen verändert

  • Mir hilft es jetzt zur wissen, dass ich schon mal in schwierigeren Situationen war und diese auch bewältigt habe (z.B. Die Steigungen der ersten 2 Tage oder 3 Wochen Camping).

Was hat mir die Herausforderung gebracht

  • Ich kann mich jetzt besser motivieren, schwierige Dinge durchzuhalten und besser einschätzen, wo meine Grenzen sind.
  • Eine neue schöne Geschichte, an die ich mich erinnern kann.
  • Das Wissen, dass Socken ganz dreckig werden können.

Welche Tipps hab ich an die Lehrer?

  • Eine besser strukturierte Packliste.

 

Schüler B

Ich habe bei der Herausforderung gelernt, dass man zusammen z.B. in einer Kochgruppe viel schneller vorankommt, wenn man sich Arbeit aufteilt und nicht alles nur halbherzig und ohne Konzentration macht. Außerdem weiß ich jetzt, wie man mit fünf Euro pro Tag gut auskommt, ohne Hunger haben zu müssen. Ich habe über mich gelernt, dass, wenn man sich Ziele setzt, man mehr Ehrgeiz hat, es zu schaffen, als wenn man es einfach nur so als Idee in seinem Kopf behält. Folgendes Beispiel: Ich habe mir vorgenommen, nicht zu schieben, als wir zur Quelle heraufgefahren sind. Die letzten paar Meter hätte ich mit Sicherheit nicht geschafft, wenn ich nicht dieses Ziel vor Augen gehabt hätte. Ich bin besonders stolz darauf, dass ich es geschafft habe, zur Quelle mit dem Fahrrad hoch zu fahren. Außerdem bin ich stolz darauf, dass ich es geschafft habe, mich glutenfrei zu ernähren.

 

Schüler C

Worauf bin ich besonders stolz?

Ich bin besonders stolz darauf, dass wir die Herausforderung als Gruppe geschafft haben und es eigentlich nie einen Moment gab, wo wir alle richtig genervt von einander waren, obwohl der Altersunterschied und damit auch die Interessen, der Humor etc. zum Teil sehr weit auseinander lagen. Ich bin auch stolz auf mich, weil ich mich mit anderen „fremden“ Menschen auseinandergesetzt habe, was eigentlich eher etwas ist, was ich sonst vermeide.

Was kann ich jetzt was ich vorher nicht konnte?

Ich bin vor dieser Tour noch nie in so einer Gruppe Fahrrad gefahren, das musste ich also während dieser Herausforderung lernen. Ich denke auch, dass ich während dieser Herausforderung noch ein Stück selbstständiger geworden bin.

Was weiß ich jetzt über mich, was ich vor der Herausforderung nicht wusste?

Ich weiß jetzt, dass ich Leuten, die auf mich auf den ersten Blick eher unsympathisch wirken, trotzdem eine Chance geben sollte, da sich der erste Eindruck nicht immer bestätigt.

Was hilft mir in schwierigen Situationen wieder auf die Beine zu kommen?

Während dieser Herausforderung hatte ich eigentlich nie einen Moment, in dem ich dachte, dass ich so gar keine Lust mehr habe, deswegen kann ich nur mutmaßen. Ich denke mir hilft es, in schwierigen Situationen daran zu denken, dass es sicherlich auch schon schlimmer war. Außerdem hilft es mir in schwierigen Situationen, mit Freunden zu quatschen und ein einfach ein bisschen zu „blödeln“.

Meiner Meinung nach war die Was für Tipps habe ich an die Lehrer in Bezug auf die nächste Herausforderung?

Herausforderung in Sachen Begleitung sehr gut, auch weil es nicht immer so ernst war. Ein kleiner Tipp wäre, dass den Schülern auf Wunsch noch ein kleiner Tick mehr Freiheit gegeben wird, in Bezug auf Campingplatz suche etc. Aber das wurde ja auch schon in der Gruppe während der Herausforderung besprochen.

Was hat mir die Herausforderung gebracht?

Durch die Herausforderung habe ich gelernt, noch ein Stück selbstständiger zu sein. Ich bin ein Stück selbstbewusster geworden und ich habe einige nette neue Menschen kennen gelernt, zu denen ich auch evtl. nach der Herausforderung Kontakt haben werde.

 

Schüler D

Was hat dir die Herausforderung gebracht?

Schöne 3 Wochen mit einer tollen Gruppe und mit neuen netten Menschen, die man näher kennen gelernt hat.

Was weißt du jetzt (über dich), was du vorher nicht wusstest?

Ich wusste nicht, dass ich so schlechte Spaghetti kochen kannJ.

Wie hat sich dein Umgang mit schwierigen Situationen verändert? (gerade hier kannst du konkrete Situationen schildern, die für dich schwierig waren und wie du dich aus ihnen befreit hast, bzw. was und wer dir geholfen hat, wieder „auf die Füße“ zu kommen.)
Ich habe oft versucht, wenn es mir schlecht ging, mich auf die guten Dinge in dieser Situation zu konzentrieren Z.B. als wir am letzten Abend vom Gewitter überrascht wurden, sind alle meine Sachen nass geworden unter anderem auch mein Schlafsack. Ich hab mir dann versucht zu sagen, das es hätte schlimmer kommen können und dass wir jetzt im Trockenen in der Feuerwehrwache sitzen und nicht im Regen unser Zelt aufbauen müssen.

Worauf bist du stolz?
Ich bin stolz darauf, dass ich mich richtig eingeschätzt habe und mir die Fahrt zur Elbquelle zugetraut habe und es am Ende auch souverän geschafft habe.

Ich bin stolz, dass ich ohne große Probleme die Tour geschafft habe und nicht ans Abbrechen gedacht habe.

 

Schülerin A

Ich bin sehr stolz!

Stolz, dass ich jeden Morgen aufgestanden bin. Stolz, dass ich die ersten Tage gemeistert habe und stolz, dass ich es geschafft habe, den ganzen Elberadweg zu fahren.

Ich habe gelernt, dass ich weiß, was ich will und bereit bin, das auch zu schaffen. Das ist mir während der Herausforderung in verschiedenen Situationen aufgefallen. Auch ist mir nochmal mehr bewusst geworden, wann ich mal nichts sagen sollte, um keinen Streit zu provozieren, das fällt mir sonst sehr schwer.

Ich weiß jetzt, dass ich mehr Ehrgeiz habe als ich dachte und dass ich Herausforderungen (immer noch) liebe.

Ich glaube diese Zeit hat mir gezeigt, dass man mit genug Wille und Engagement alles schaffen kann.

Es war toll, eine der schlimmsten und gleichzeitig eine der mit Abstand besten Zeiten meines Lebens! Ohne euch (die Begleitung) wäre es nicht so toll gewesen danke für unsere Herausforderung!

 

Schüler E

Worauf bin ich besonders stolz?
Ich bin darauf stolz, dass keiner von uns die Herausforderung abgebrochen hat.
Was kann ich jetzt, was ich nicht vorher konnte?
Ich kann mein Essen was ich esse besser einschätzen.
Was weiß ich über mich, was ich vorher nicht wusste?
Ich habe gelernt, dass ich mich bei Entscheidungen mehr durchsetzen muss.
Was hilft mir bei schweren Situationen?
Dass ich immer an gute/schöne Erlebnisse denke.
Welche Tipps habe ich an die Leitung?
Beim nächsten Mal sollte die Leitung die Herausforderung mehr den Kindern/Jugendlichen überlassen (Entscheidungen).

 

Schülerin B

Worauf bin ich stolz?

Ich freue mich das wir unser vorgenommenes Ziel erreicht haben. Ich bin besonders stolz darauf, dass ich mit dem Fahrrad bis zur

Elbequelle hoch gefahren bin und das wir zweimal Etappen mit 100 km gefahren sind.

 Was kann ich jetzt, was ich vorher nicht konnte?

Ich musste mich vorher noch nie drei Wochen lang selber versorgen oder bin soviel Fahrrad gefahren.

 Was weiß ich jetzt über mich, was ich vorher nicht wusste?

Dass es so anstrengend ist, alles selbst zu organisieren und man alles fertig haben muss bevor es dunkel ist.

Inwiefern hilft mir der Umgang mit schwierigen Situationen für mein zukünftiges Handeln und Sein?

Es gab für mich keine schwierigen Situationen, weil wir uns in der Gruppe gut verstanden und uns gegenseitig geholfen haben.

Welche Tipps hast du für die HF-Leitung für das nächste Mal?

Ich habe keine Verbesserungsvorschläge, da ich finde das alles gut gelaufen ist.

 

Schülerin C

 Worauf bin ich stolz?
Ich bin stolz darauf das ich den Gesamten Elbe Radweg mit dem Fahrrad gefahren bin! Ich finde das meine Selbst Organisation (Waschen, Abwaschen, Kochen u.s.w.) super geklappt hat.

Was kann ich jetzt was ich vorher noch nicht konnte?
Ich kann mich jetzt besser um mich selber kümmern als vorher z.B. meine Sachen mit der Hand Waschen und mich selber versorgen.
Ich kann mein können besser einschätzen und weiß wann ich an meine Grenzen komme und was ich Locker schaffen kann.

Was weiß ich jetzt über mich was ich vorher nicht wusste?
Das ich in der Gruppe mehr schaffen kann als alleine z.B wenn wir einen Berg hoch fahren und ich nicht mehr kann habe ich trotzdem den Ansporn es weiter zu versuchen weil sonnst die ganze Gruppe drunter leidet wenn ich nicht zu Potte komme.
Ich hätte nicht gedacht das ich meine Familie so wenig vermisse weil ich doch ein sehr gutes Verhältnis zu Ihnen habe.

Inwiefern hilft dir der Umgang mit schwierigen Situation für dein zukünftiges Handeln und sein?
Ich war in keine keine Schwierigkeiten verwickelt!
Welche Tipps hast du für die Leitung fürs nächste Mal?
Ich habe keine Tipps weil ich finde das die Leitung es echt super gemacht hat.

 

Schüler F

Worauf bin ich besonders stolz?

Ich bin besonders stolz darauf 1358km in nur neunzehn Tagen geschafft zu haben. Außerdem bin ich auf die Gruppe stolz die mir geholfen hat, wenn es mal nicht so super gelaufen ist.

Was kann ich jetzt, was ich nicht vorher konnte?

Durch diese Herausforderung kann ich mich in einer so großen Gruppe verständigen und gut kommunizieren. Außerdem kann ich jetzt glutenfrei und vegetarisch essen. Danke Moritz 🙂

Was weiß ich über mich, was ich vorher nicht wusste?

Ich weiß jetzt, dass ich als Hamburger Jung Steigungen, die sich über 4km hinweg ziehen, fahren kann.

Was half mir bei schweren Situationen?

Ich habe immer daran gedacht, dass ich diese Tour wahrscheinlich nur einmal in meinem Leben machen werde und dann habe ich das beste draus gemacht.

Welche Tipps habe ich an die Leitung?

Ich persönlich habe keine Tipps an die Leitung, da alles einfach super war und mich alle gut unterstützt haben.

Danke dafür an die gesamte Gruppe, Betreuer und Teilnehmer. Ohne eure Unterstützung hätte ich das nicht geschafft !

 

Schülerin D

Diese Herausforderung war eine der besten und lehrreichsten Erfahrungen in meinem Leben. Ich bin noch nie so über mich herausgewachsen und mit diesen super verschiedenen Menschen um mich rum so zusammengewachsen. Ich bin super stolz darauf, wie ich mich entwickelt und was ich gelernt habe in den drei Wochen. Wozu ich alles in der Lage bin. Dass es immer noch weiter geht, immer weiter zumachen und nicht aufzuhören. Wenn man einmal oben war oder angekommen, eine Etappe geschafft hatte und ich jeden Morgen und nach jeder Pause wieder aufs Rad gestiegen bin. Noch während ich dachte, es geht nicht mehr, hab ich weiter gemacht. Es geht einfach nichts darüber auf dem Berg zu stehen und zu realisieren, dass man selber es dorthin geschafft hat. Ich hab so viel gelernt im Umgang mit anderen Menschen. Auf Herausforderung beschäftigt man sich mit so vielen unterschiedlichen Leuten, mit denen man sonst nie Kontakt gehabt hätte, ganz abgesehen davon, sie kennen zulernen und mit ihnen die größten Herausforderungen durchzustehen. So viele verschiedene Lebensweisen, Meinungen und Werte haben jeden Tag auf einen eingewirkt. Man kommt vor so viele neue Situationen, wenn man mal sein Leben umkrempelt und ich kann es jedem nur empfehlen. Ich kann jetzt andere viel besser nachvollziehen, Kompromisse eingehen, mitdenken und neue Dinge auf mich zukommen lassen. Ich glaube, besonders das wird mir in Zukunft helfen, die Dinge so zu nehmen, wie sind und das Beste daraus zu machen. Nicht zu wissen wo ich abends schlafe, hat mich am Anfang sehr beunruhigt. Der Umgang mit schwierigen Situationen hat mich einfach viel über mich selbst lernen lassen. Wie viel ich tatsächlich kann und was ich bereit bin zu geben, um meine Ziele zu erreichen. Woran man alles denken muss, wenn man alleine für sich sorgt und sich selbst auch mal zurück zu stellen. Wenn es einem schon richtig dreckig geht, aber das Einzige, was gerade wichtig ist, sind die, denen es noch schlechter geht. Den Gruppenzusammenhalt kann man gegen nichts ersetzen und es gibt nichts, was mich in den drei Wochen stärker gemacht hat. Ich glaube, ich werde in Zukunft besser und überlegter entscheiden können. Durch die ganzen Einblicke, die ich in andere Leben bekommen habe, dadurch, dass ich gelernt habe, wie viel ich mir zutrauen kann, wenn man mal seine Grenzen überschreitet, sieht man erst zu was man fähig ist und wovor ich vielleicht auch keine Angst haben brauche. Dadurch, dass ich diese gute Erfahrung damit habe mich auf etwas einzulassen das ich vorher noch nie gemacht hab.
Ich bin allen Begleitungen der Herausforderung sehr dankbar, danke ,dass ihr das mit uns gemacht habt. Ich fand wir waren ein gutes Team.

 

Schüler G

Worauf bist du besonders stolz?

Ich bin besonders stolz auf die ganze Gruppe dass wir alle Hindernisse wie z.B. Stürze, Kettenraussprünge… mit Körperliche aber auf mentalische Unterstützung gemeistert haben und dass ich ein Teil dieser Gruppe sein durfte. Außerdem bin ich stolz darauf dass ich es geschafft habe 3 Wochen lang auf den ganzen Luxus zuhause wie z.B. Bett, Herd, Heizung… zu verzichten.

Was kannst du jetzt, was du vorher nicht konntest?

Ich kann jetzt nach der Herausforderung besser mit meiner Navigitationsapp umgehen und navigieren. Ebenfalls kann ich jetzt besser alleine kochen und meine Sachen selber waschen (was ich zuhause aber trotzdem nicht machen möchte).

Was weißt du jetzt über dich, was du vorher nicht wusstest?

Ich weiß jetzt das ich mit dem Fahrrad eine sehr weite Distanz zurücklegen kann und auch noch mit viel Gepäck. Außerdem weiß ich jetzt dass ich auch mit weniger Klamotten und weniger Geld sehr gut auskommen kann.

Inwiefern hilft dir der Umgang (mit den anderen Schülern?) mit schwierigen Situationen für dein zukünftiges Handeln und sein?

Es hat mir weiter geholfen indem ich andere Schüler kennengelernt habe. In der Schule hätte ich diese Schüler niemals in diesem Verhältnis kennengelernt und hätte auch nicht so einen guten Kontakt zu ihnen herstellen können.

Welche Tipps hast du für die Leitung fürs nächste mal?

Es ist alles zu meiner Zufriedenheit abgelaufen. Die Begleitpersonen waren immer sehr nett und hilfsbereit zu mir.

 

Schüler H

Worauf bin ich besonders stolz? Ich bin stolz diese Fahrt zu beenden.

Was kann ich jetzt was ich nicht vorher konnte? Ich kann jetzt jeden Tag sehr lange Fahrrad fahren.

Was weiß ich über mich was ich vorher nicht wusste? Eigentlich habe ich nichts neues über mich herausgefunden.

Was hilft mir in schwierigen Situationen? Mir hilft es sehr an das Ende zu denken.

Welche Tipps habe ich für die Leitung? Mein Tipp ist keine voreiligen Schlüsse ziehen.

 

 

Inga und Charlotte schreiben, was sie wirklich denken

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20 Tage, 19 Rowdies und viele Herausforderungen

Da sich einige Schüler*innen ungerecht behandelt gefühlt haben, dass wir, als Begleitpersonen aka Praktikantinnen aka „Schülerinnen mit gewissen Vorteilen“, keinen Bericht zum Blog beisteuern müssen, wurden wir freundlich darum gebeten, auch einen Beitrag zu schreiben. Da wir leider nicht mehr die Möglichkeit haben, über einzelne Tage zu berichten, haben wir nun die glorreiche Aufgabe, die gesamte Herausforderung Revue passieren zu lassen.

So manch einer mag sich gewundert haben, warum wir zu dieser Herausforderung angetreten sind, da wir weder aus dem pädagogischen Bereich kommen noch dorthin wollen. Wir können diese Erfahrungen weder für unsere berufliche Zukunft nutzen, noch können wir davon unsere Brötchen bezahlen. Dennoch haben wir für uns persönlich sehr viel mitgenommen und gelernt.

Von Schüler 1* haben wir gelernt, dass die Eissorte „Zitrone-Holunderblüte“ auf dem deutsch/tschechischen Eismarkt unberechtigterweise noch nicht verbreitet ist. Außerdem zeigte er uns, dass es sinnvoll ist, das Gepäck so klein zu halten, dass es das eigene Körpergewicht nicht überschreitet. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass man das ein oder andere Mal im Stehen umfällt.

Schüler 2 und 3 zeigten uns, dass es wichtig ist, seine Gegenstände nicht locker am Fahrrad zu befestigen, sodass sie alle 5 m runterfallen. Schüler 2 entwickelte außerdem frühzeitig eine erfolgreiche Strategie, den Gruppenrat zu umgehen, indem er sich schlafen legte. Zusammen mit Schüler 4, stellten sich die Drei als Überlebenskünstler der besonderen Art heraus, die uns zeigten, dass man aus Paprika-Chips und Popcorn überraschenderweise genug Energie ziehen kann, um 100 km Fahrrad zu fahren.

Schülerin 1 bewies, dass ein Reiseföhn doch nicht so sinnlos ist, wie in den ersten Tagen gedacht und es sich lohnt, diesen hunderte von Höhenmetern mit sich zu schleppen. Ein weiteres, sehr hilfreiches Gadget war ihr hammer Stimmorgan, was von uns häufig als Megafon genutzt wurde und auch beim Duschen das Radio ersetzte.

Schülerin 2 hätte sich an dem Gepäck von Schülerin 1 orientieren sollen oder zumindest die essenziellen Dinge (wie zum Beispiel Zeltstangen) einpacken. Was Schülerin 2 vielleicht am Equipment mangelte, fehlte definitiv nicht an Kraftreserven, die sie in vielen Situationen aus dem Nichts zauberte.

Von Schüler 5 lernten wir bildlich, dass Lenkertaschen zwar wasserabweisend, aber nicht stichfest sind. Außerdem zeigte er uns, dass man zwar nach außen sehr ruhig wirken kann, während innerlich ein Feuerwerk der Gefühle los geht.

Schüler 6 zeigte uns, wie man auf ganz einfache Weise ein Feuerwerk der Gefühle bei seinem Kochpartner auslösen kann, indem man den, fürs Frühstück geplanten, Frischkäse in der Mittagspause auslöffelt. Kommunikation ist Alles!! Jedoch bereicherte er die Gruppe durch seine Erfahrung, die er beim ersten Bezwingen des Elberadweges schon sammeln konnte und war er häufig der Erste, der sich meldete, um andere Gruppenmitglieder zu entlasten.

Schülerin 3 stellte unter Beweis, dass ein verbundener Daumen zwar hinderlich beim Schalten ist, jedoch das Organisationstalent nicht trübt. Es war beeindruckend zu beobachten, wie sie als meist gebeutelte Person der Herausforderung ein riesen Durchhaltevermögen an den Tag gelegt hat.

Schüler 7 ist der lebende Beweis dafür, dass es für jede erdenkliche Situation einen unpassenden Spruch gibt. Mit ihm ging jedoch nie der Gesprächsstoff aus, sodass die Langeweile keine Chance hatte. Außerdem lernten wir, dass auch einer der Jüngsten der Gruppe in Sachen Outdoorerfahrung, die Nase ganz weit vorne haben kann.

Von Schüler 8 lernten wir, dass eine Kochgruppe nicht zwangsläufig für die Ewigkeit ist. Des Weiteren zeigte er, dass der Abdruck von Fahrradhandschuhen das Potenzial hat, ein neuer Trend zu werden.

Von Schülerin 4 (auf Wunsch: Schülerin 8) durften wir mehrere Lektionen lernen. Zu allererst lernten wir, dass der erste Eindruck manchmal ein ganz falscher sein kann. Eine andere Lektion hat Schülerin 8 selbst auf die harte Tour lernen müssen – wir waren als Begleitpersonen jedoch mit großer Freude dabei. Sie lernte, dass eine Regenjacke nicht nur Wasser von außen abhält, sondern auch Wasser/Schweiß IN der Jacke zurückhält. Da bleibt kein T-Shirt trocken! Es ist immer schön, bei einer solch wichtigen Lektion dabei zu sein!

Schüler 9 zeigte uns, dass, trotz der großen Bemühungen die Gruppe zum Lachen zu bringen, ein Flachwitz NIE die richtige Wahl ist. Das Ironische daran ist, dass Schüler 9 im Endeffekt doch für ziemlich viel gute Laune gesorgt hat.

Schülerin 5 freundete sich mit dem Panzertape an und zeigte, dass gutes Teamwork selbst Zelte wieder zum Stehen bringen kann. Außerdem zeigte sie, dass egal wie super das Fahrrad ist, eine goldene, wohlklingende Klingel alles andere in den Schatten stellen kann.

Schüler 10 war der Komiker der Gruppe. So manch einer hätte ihm gerne Manieren beigebracht, dabei wusste er doch schon, wie er sich in jeder Situation richtig zu verhalten hatte (zumindest manchmal). Er war nicht nur der Komiker, sondern auch ein Trendsetter, der mit einer solchen Selbstsicherheit seinen Regenponcho trug, dass der Neid (insbesondere auf die inbegriffene Känguru-/Snack-/Bauchtasche) immens war.

Von Schüler 11 lernten wir, dass man trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Zweifel mit viel Willenskraft und Durchhaltevermögen ganz vorne mitmischen und die Herausforderung mit Bravour bewältigen kann.

Schülerin 6 zeigte uns, dass man am eigenen Gepäck sparen kann, aber dennoch nicht frieren muss, wenn der eigene Yoga-Pulli zu kalt wird. Es findet sich immer ein anderer Schüler, der gnädigerweise für ganze drei Woche seinen Adidas-Pulli zur Verfügung stellt. Raffiniert!

Nicht so ganz raffiniert war es jedoch von Schüler 12, seine Jogginghose einen seiner Zeltnachbarn anprobieren zu lassen und für den Rest der Herausforderung nicht wieder zu sehen. Wir lernten, dass man einen Ausgleich in ALLEM finden kann. Statt sich zu ärgern, hängte er lieber das Innenzelt auf! Wir sind uns sicher, dass Schüler 11 dieses Vergehen seines Zeltnachbarns wie so Vieles bis zum Ende seiner Tage im Gedächtnis behalten wird.

Auch Schüler 13 lehrte uns viele Lektionen. Zum Lehrgang gehörte nicht nur eine Einführung in die aktuelle Jugendsprache, sondern auch Ernährungskunde (Äpfel sind besser als Pizza!!) und Tipps und Tricks die gefürchtete Maurerbräune los zu werden. Ein Ehrenmann!

Spaß beiseite:

Für uns als „außenstehende“ Begleitpersonen, die zum ersten Mal Kontakt zu einer Reformschule insbesondere zu den Herausforderungen hatten, war es eine ganz besondere Erfahrung dabei zu sein. Es war schön mit anzusehen, wie schnell diese Gruppe von Schüler*innen, die im Schulalltag nicht viel miteinander zu tun hatten, in kürzester Zeit zu einem Team zusammengewachsen ist. Dabei spielte das Alter so gut wie keine Rolle. Nicht nur die Gruppendynamik entwickelte sich schnell, sondern auch jeder Einzelne lernte mit jedem Tag dazu und wurde zunehmend selbstständiger. Wir waren beeindruckt wie tough die Schüler*innen mit der Gesamtsituation umgegangen sind und wie schnell sie sich auf ungewohnte Situationen eingelassen haben. Wir glauben, dass diese Anpassungs- und Selbstorganisationsfähigkeit wichtige Eigenschaften sind, die die Schüler*innen in Zukunft nutzen können.

Wir hatten wirklich eine schöne Zeit und sehr viel Spaß mit euch. Ihr wart wirklich eine tolle Truppe und wir wünschen euch alles Gute für eure restliche Schulzeit und alles was danach kommt. Ihr seid jetzt schon tolle Persönlichkeiten!

Eure Praktikantinnen Charlotte und Inga

Finale, oho, Finale, ohohoho!

Geschafft! Wir haben die Kugelbake in Cuxhaven erreicht. Wir sind einmal von der Quelle bis zur Mündung den gesamten Elberadweg mit dem Fahrrad gefahren. Alle sind durchgekommen, niemand hat sich ernsthaft verletzt. Wir haben die Herausforderung gemeistert. Wir sind stolz auf uns!

PS: Jetzt könnt Ihr die Fahrradschlüssel wechschmeißen, Poller sind auch egal.

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Tourdaten


Route20

Die Finisher

Etappe 19: Rettung durch die Freiwillige Feuerwehr

Heute morgen sind viele draußen aufgewacht und mussten feststellen, dass alle Sachen die so draußen rum lagen, inklusive Schlafsäcke, vom Tau überfallen wurden und nass waren. Als endlich alle fertig und die nassen Sachen eingepackt waren, sind wir wieder ein  bisschen später los geradelt. Aber dafür hatte Bjarne auch eine volle Flasche und konnte sogar die Sachen mit den Spanngurten festziehen. Da gestern die Mehrheit entschieden hatte, schon ein bisschen vor Stade  die Zelte aufzuschlagen, machten wir in Stade eine kleine Pause und holten unsere Pakete von der zweiten Poststation ab. Herr Dombrowski hat zugegeben, dass er nur in Stade noch einen Postort eingerichtet hat, damit wir nicht alle in Hamburg abbrechen. Trotzdem freuten wir uns nochmal riesig über die Grüße und Aufmerksamkeiten, obwohl nur noch eine Tagesetappe vor uns lag. Es war schwer, sich von den Paketen zu lösen und schnell weiterzufahren, um nochmals den 100km- Rekord zu knacken und nach Cuxhaven zu kommen. Der Wunsch, heute Abend einen Tag vor der Zeit anzukommen, ließ uns mit Hilfe des Rückenwindes zum Teil über 40km/h schnell am Deich entlang direkt in die Arme von Bennos Opa schlittern, der mit einem ausgiebigen Mittagssnack in Freiburg (nein, nicht im Schwarzwald, so schnell sind wir dann doch nicht!) auf uns wartete. Er hatte Brötchen, Süßigkeiten, Apfelsäfte, andere Getränke und sogar Bänke und Tische zum gemütlich machen dabei. Was für ein Festmahl! Nach der Pause ging es mit fröhlichen Gesichtern und vollen Mägen weiter den Deich entlang. Irgendwann entschieden wir uns die Deichseite zu wechseln. Dies hatte vor- und Nachteile. einerseits fuhren wir so mit schönem Elbblick, andererseits mussten wir in Kauf nehmen alle fünf Minuten an einer Schafzuchtsperranlage (andere sagen dazu Gatter) anhalten zu müssen.

Wir fuhren immer weiter Richtung Westen. Vor uns baute sich langsam aber sicher eine Gewitterfront auf. Wir wussten, dass wir nicht mehr viel Zeit hatten, bevor der Regen fallen würde.  Wir legten alles in die Pedalen, was sich in den letzten 1350 km in den Beinen angesammelt hatte. Der Tacho zeigte immer noch deutlich über 20 km/h. Plötzlich der Ruf von hinten: „Ich habe einen Plaaatteeen!“ 5 km vor dem Ziel; einen schlechteren Zeitpunkt hätte Lara sich nicht aussuchen können. Wobei man korrekterweise sagen muss, dass sie das nicht ausgesucht hat. Der Splitter hat sie auserwählt. Wir verzichteten aufs Flicken, sondern pumpten gegenan.

3 km vor dem Ziel müssen wir den Deich verlassen und nach Süden abbiegen. Die Gewitterböen kommen nun direkt von vorn. Noch 1,5 km: der Wind wird schlagartig kalt und erhält Unterstützung durch erste Regentropfen. Wir überlegen kurz, uns unterzustellen, oder wenigstens Regenkleidung anzulegen oder voll durch zu ziehen. Alle sind für das letzte. Die falsche Entscheidung.  Ohne weitere Vorwarnung öffnen sich die Himmelsschleusen und das Wasser fällt auf uns herab. Normalerweise sagt man ja, das meiste falle daneben. In unserem Fall ist das anders. Wir kriegen alles ab. Direkt ins Gesicht. Mit verschwommenem Blick und klitschnassen Füßen, nass bis auf die Haut retten wir uns den letzten Kilometer in die Feuerwache in Lüdingworth. Schnell eine Kette bilden und alle Packtaschen nach drinnen.

Hier wurden wir aufs Herzlichste von Bennos Großtante empfangen: Die Tische waren mit Süßigkeiten gedeckt und auf dem Tresen dampften schon warme, mit Frikadellen und Käse/Speck belegte Brötchen. Nachdem sich alle umgezogen hatten, begann der Festschmaus.

Am Abend haben wir alle zusammen gesessen und uns gemeinsam über einen Beamer die besten Fotos aller Etappen angeschaut.

Einen ganz Herzlichen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Lüdingworth und speziell an Tante Ingrid.

Benno Oellerich

Tourdaten

Route19

Etappe 18: Durch Hamburg durch!

Die Nacht verlief einigermaßen ruhig. Trotz der lauten „Ab in die Boote“-Gruppe konnten wir recht früh schlafen gehen. Wir wurden am nächsten morgen durch Trommeln auf den Töpfen geweckt. Leider kamen wir erst mit 1 Stunde Verspätung los. Danach fuhren wir kurz noch zu Aldi und los. Nach den ersten 2 km sahen wir überraschenderweise schon das Ortsschild von Hamburg. Voller Vorfreude fuhren wir umso schneller. Danach dauerte es aber noch 33 km bis zu den Landungsbrücken wo wir unsere Pause geplant hatten. Als wir an den Landungsbrücken angekommen waren, machten wir eine kurze Mittagspause und kauften uns fast alle ein leckeres Fischbrötchen. Danke da noch mal an den Fischbrötchenverkäufer #Ehrenmann :D.

Es war schon deutlich komisch, durch Hamburg einfach durch zu fahren, obwohl man nur 3 km von zu Hause entfernt ist. Es war nicht richtig deprimierend, aber motivierend auch nicht. Einige fanden es auch richtig „sch….!“ Einer der härteren Abschnitte der Herausforderung.

Nach der Pause ging es dann mit der Fähre rüber nach Finkenwerder , dann am AIRBUS Gelände vorbei durchs Alte Land bis nach Neuenkirchen. Man glaubt gar nicht, wie viele Apfelbäume hier stehen und wie viele Äpfel daran hängen und wie groß und rot die sind. Hier stimmten wir ab, ob wir noch bis nach Stade weiterfahren wollten, unsere Pakete abholen, oder hierbleiben und auf einem Campingplatz übernachten. Die Mehrheit entschied sich für „hierbleiben“. Also blieben wir hier und übernachten auf einem sehr schönen Campingplatz auf einem Bio Land Apfelhof. Es gibt hier tollen Apfelsaft und richtig leckere Äpfel. Abends wurde auch sehr lecker gekocht. Einige zaubern jetzt schon ein 2-gängiges Menü: Bulgursalat und zum Nachtisch Apfelpfannkuchen mit frischen Äpfeln. Sehr viele von uns wollen heute Nacht einmal unter freiem Himmel übernachten. Ob es wohl regnet?

Von Conor Brinkmann und Oskar Wöckener

 

 

 

Tourdaten

Route18

Meine Herausforderung: Meret, Bjarne, Luca und David schreiben, was sie herausfordert.

Bjarne: Meine Herausforderung

  1. Was fordert mich besonders heraus: Ich finde es besonders herausfordernd, rund um die Uhr Menschen um mich herum zu haben.Dazu kommt noch, dass sich in manchen Situationen der zum Teil große Altersunterschied ziemlich bemerkbar macht.

 

  1. Worauf freue ich mich besonders: Ich freue mich besonders mal wieder Essen zu essen, welches nicht auf dem Campingkocher zubereitet wurde. Ich freue mich natürlich auch sehr auf meine Eltern, unsere Wohnung, mein Bett etc.

 

  1. Worauf bin ich besonders Stolz: Ich bin sehr stolz darauf, dass wir es als Gruppe geschafft haben, am Anfang der Tour die Berge zu befahren, ohne davor viel dafür trainiert zu haben. Außerdem bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich mit dem Fahrrad anstatt mit dem Lift zur Elbquelle hochgefahren bin und dass ich es geschafft habe, 100 Kilometer an einem Tag zu fahren, ohne danach voll überanstrengt zu sein.

 

 

  1. Das fand ich am besten an der Herausforderung: Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir bis auf ein oder zwei Tage eigentlich durchgehend gutes Wetter hatten. Es war auch sehr gut, dass ich mich auch mal mit Leuten unterhalte habe, mit denen ich an einem „normalen“ Schultag nie unterhalten hätte.

 

David: Meine Herausforderung

Das fordert mich heraus

Die Etappen im Riesengebirge und das tägliche Auf- und Abbauen.

Das hätte ich nicht gedacht

Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe, 100 Kilometer mit dem Fahrrad zufahren, und danach nicht komplett kaputt zu sein

Darauf bin ich stolz

Ich bin stolz, über 100 Kilometer gefahren zu sein. Und ich werde hoffentlich am Ende stolz sein, in Cuxhaven angekommen zu sein.

Das macht Spaß

Am meisten Spaß hat mir die Etappe zur Elbequelle gemacht. Ich war in der Gruppe, die mit dem Lift hochgefachten und runter gewandert ist. Viel Spaß hat mir auch der letzte Einkauf in Tschechien gemacht, wo wir alle Kronen ausgeben mussten.

Darauf freue ich mich

Ich freue mich am meisten auf das Ortsschild „Cuxhaven“ und das Gefühl, es geschafft zu haben.

 

Meret: Meine Herausforderung

Das fordert mich heraus

Am Anfang waren es die Berge, die ich hochgefahren bin und ein wenig die Selbstorganisation. Jetzt, zwei Tage vor Ende haben haben sich meine Beine und ich an den Tagesablauf gewöhnt.

Davor hatte ich Angst

Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass wir es nicht bis nach Cuxhaven schaffen; aber jetzt habe ich vor nichts mehr Angst

Darauf bin ich stolz

Dass ich mit dem Fahrrad bis zur Quelle hoch gefahren bin. Immerhin über 1300 Höhenmeter innerhalb von 3 Stunden.

Das macht Spaß

Mir hat es Spaß gemacht, in der Gruppe Rad zu fahren und die Abfahrten.

Darauf freue ich mich

Ich freue mich auf meine Familie und dass ich sagen kann, dass ich die Elbe von der Quelle bis zur Mündung gefahren bin.

 

Luca: Meine Herausforderung

Die Herausforderung ist bis jetzt sehr gut.
Mir gefällt das Zelten, schlafen im Schlafsack, kochen und fahren.
Es ist schon blöd, so weit weg zu sein von zuhause, aber das macht es ja zur Herausforderung.
Ich vermisse nicht so viel wie gedacht. Meine Eltern nicht wirklich oder mein Bett.
Hauptsächlich meine Freundin und subway natürlich.
Am meisten Angst habe ich davor, dass vielleicht meine Sachen kaputt gehen oder vergessen werden.